CPU-Flammendiagramme sind ein leistungsstarkes Visualisierungswerkzeug zur Profilerstellung der CPU-Auslastung, werden jedoch häufig auf Systemebene angewendet. Dieser Artikel passt sie an die Granularität eines einzelnen logischen Frames an, der in Spiel-Engines und Echtzeitsimulationen üblich ist. Durch das Erfassen von Stack-Traces an Framegrenzen und deren Aggregation pro Frame können Entwickler genau sehen, welche Funktionen innerhalb jedes Frame-Zyklus die meiste Zeit verbrauchen. Die Methode hilft, unerwartete Hotspots wie Physikberechnungen, KI-Logik oder Rendering-Overhead zu identifizieren, die die Framerate-Konsistenz beeinträchtigen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Profilern, die die durchschnittliche CPU-Last anzeigen, zeigt dieses Frame-Level-Flammendiagramm die Varianz und den Jitter pro Frame. Die Technik ist besonders nützlich zum Debuggen von Frame-Einbrüchen und zur Sicherstellung einer flüssigen 60fps- oder 120fps-Leistung. Sie erfordert minimale Werkzeuge – nur einen Sampling-Profiler und ein Skript, um Samples mit Frame-Markern abzugleichen. Der Artikel bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung dieser Diagramme, zur Interpretation der Ergebnisse und zur Anwendung von Korrekturen. Für Entwickler, die an latenzempfindlichen Anwendungen arbeiten, bietet dieser Ansatz einen klaren, umsetzbaren Weg zur Optimierung.
Eine Technik zur Verwendung von CPU-Flammendiagrammen zur Aufschlüsselung der logischen Frame-Zeit in Hotspots zur Leistungsoptimierung in Echtzeitanwendungen.