Da KI-Agenten zu regelmäßigen Teilnehmern an Softwareprojekten werden, muss sich die Dokumentation weiterentwickeln, um sowohl menschlichen als auch maschinellen Lesern zu dienen. Diese Fallstudie zeigt, wie ein Team durch reale Probleme, ein bewusstes Experiment und zwei Runden von Abwägungsdiskussionen zu einem Governance-Plan gelangte. Die Kernherausforderung: Menschen und Agenten helfen, den aktuellen Projektzustand schnell zu verstehen, während der Kontext erhalten bleibt, warum Änderungen stattfanden, wie sie ausgeführt und wie sie verifiziert wurden. Der resultierende Rahmen balanciert historischen Kontext mit operativer Klarheit und vermeidet die Falle der Überdokumentation. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören die Behandlung von Dokumentation als lebendiges System, die Nutzung von Beweisen aus tatsächlichen Vorfällen zur Entscheidungsfindung und das Design für sowohl menschliche Lesbarkeit als auch Agenten-Parsbarkeit. Teams, die KI-unterstützte Workflows übernehmen, finden hier eine nützliche Referenz für ihre eigene Dokumentationsstrategie.
Ein praktischer Rahmen für Dokumentations-Governance, der sowohl menschlichen Entwicklern als auch KI-Agenten dient, entwickelt durch reale Vorfälle und iterative Experimente.